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Im Programm der „Langen Nacht der Kultur“ in Pforzheim, am 17.4.2010, zeigte
auch der ATV auf verschiedenen Bühnen innerhalb des Kulturhauses Osterfeld Theaterstücke aus unterschiedlichen Bereichen der darstellenden Kunst, u.a.

im Fahrstuhl

„Lebenszelle Fahrstuhl“

Ein Theaterprojekt zur Kulturnacht Pforzheim im Kulturhaus Osterfeld - ein Projekt der Theatergruppe „Bühnenstich“.

Die Idee: Theater an Orten, die sonst nur Durchgangsstationen oder Abstellräume sind. Spielen mit Begriffen oben – unten – drinnen – draußen – eingeschlossen – ausgegrenzt.
Die Texte: Berichte von Dichtern im Gefängnis, Aphorismen über Höhen und Tiefen und eine Szene die satirisch über die ganz menschliche Not eines eingeschlossenen Erfolgsmenschen berichtet.
Die Zuschauer sind einbezogen, werden überrascht, erleben Unerwartetes und sind irritiert bis amüsiert. Die Grenzen zwischen Darstellern und Publikum sind fließend – wie im Leben.

So stellt sich der Beitrag der Theatergruppe „Bühnenstich“ und ATV zur Kulturnacht dar: der Fahrstuhl bringt die Besucher in die Garderobe im Keller und dort erleben sie Schubart, den Rebellen, den der Württembergische Herzog 10 Jahre lang auf dem Hohen Asperg einsperrte, Karl May, Hans Fallada und Luise Rinser im Gefängnis. Auf der Fahrt nach oben werden die Gäste mit Aphorismen überrascht und wenn sie die vierte Etage erreichen, wird plötzlich die Fahrstuhlzelle zur Bühne. Wer ist nun drinnen und wer ist draußen?

Für die Besucher und die Mitspieler war es ein spannender Abend voller Überraschungen – auf jeden Fall hatte jeder die Möglichkeit, seine Perspektive zu wechseln und so zu neuen Sichtweisen zu finden. Das ist es, was Lebendigkeit ausmacht.

Die Mitwirkenden: Monika Rieger,Gunnar Gstettenbauer, Peter Graf-Gerstenäcker, Christel Gerstenäcker, Jo Fock, Marco Kühnle, Axel Bützow, Magalie Hutin, Heike Kochalski und Barbara Gerstenäcker.

vor dem Fahstuhl im Fahrstuhl

fahstuhlprojekt im Fahrstuhl beim Proben