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1501 oder die der Pest
abgewandte Seite der Stadt

1501

Eine historische Phantasie über Pforzheim

Zu ihrem Text schreibt Renate Schostack (1938 - 2016): „Fünfzehn null eins, wie ich das Stück nenne, war für ein Jugendtheaterprojekt geschrieben. Inhaltliche Vorgaben waren: 1501, das Jahr des Schwarzen Todes in Pforzheim, die damals als Pestbruderschaft gegründete Löbliche Singergesellschaft, der Humanismus Reuchlins. Mir schwebte ein historischer Bilderbogen im Stil einer satirischen Revue vor. Eine weitere Anregung war das ,Decamerone' des Giovanni Boccaccio. Er hatte seinen Novellenzyklus 1350 bis 1355 als Reaktion auf die Pest in Florenz geschrieben. Darin erzählen junge Damen und Kavaliere, die vor dem Horror der Epidemie aufs Land geflohen sind, in heiterer Stimmung einander Geschichten. Während die Florentiner in ihre Stadt des Todes zurückkehren, machen meine jungen Leute eine Zeitreise in eine hoffentlich glücklichere Zukunft. Die historischen Fakten beruhen auf den Standardwerken zur Pforzheimer Stadtgeschichte." Die jungen PforzheimerInnen schauen so in den Geschichtsvisionen des Spiels die Schreckenstage ihrer Stadt im Dreißigjährigen Krieg, im Pfälzischen Erbfolgekrieg und den Zerstörungstag des 23.02.1945, aber auch positivere Stationen der Stadtgeschichte: den Privilegienstreit von 1726 oder die Gründung der Schmuck- und Uhrenindustrie im Jahre 1767.

Text: Renate Schostack
Kulturhaus-Fassung: Fritz Schönthaler
Regie: Stefanie Neuhäuser & Reinhard Kölmel

Produktion: Theater-AG Hebel-Gymnasium, ATV & Kulturhaus Osterfeld
Veranstalter: Kulturhaus Osterfeld in Kooperation mit dem ATV

Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
über den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V.
Unterstützt von der Löblichen Singergesellschaft von 1501 Pforzheim

Aufführungstermine und Kartenbestellungen:

Mit print@home können Sie sich Ihre von der Vorstellung im Kulturhaus Osterfeld

Karten selber ausdrucken. Einfach auf den Aufführungstermin klicken – und sie werden zum Kulturhaus Osterfeld weitergeleitet, wo Sie die Karten für die betreffende Vorstellung gleich buchen und ausdrucken können:

Sa. 23.02.2019, 18:00 Uhr

Im Anschluss an die Aufführung besteht die Gelegenheit zum Gang auf den Marktplatz zur Gedenkfeier der Stadt.

So. 24.02.2019, 16:00 Uhr

Fr. 08.03.2019, 19:00 Uhr

Sa. 09.03.2019, 19:00 Uhr

Bühnenfotos von Winfried Reinhardt: